
In der Anlage zur Herstellung von laminiertem Glas ist die Schneidheizung der Engpass. Wenn sie nicht schnell auf den gewünschten Temperaturniveau kommt und außerdem kein gleichmäßiges Wärmefeld erzeugen kann, hat das Folgen: Verschwendete Materialien, ungleichmäßige Schnitte sowie verlorene Produktionszeiten. Wir haben unsere Schneidheizung für den Einsatz in der Industrie entwickelt – eine Heizung, die auch bei hohem Arbeitsaufkommen weiterhin zuverlässig funktioniert, ohne dass die Energiekosten in die Höhe schießen.
Der Kern der Heizung ist eine Kurzwellenquarzheizung, die mit einem kontrollierten Leistungsprofil kombiniert wird. Die hohe Intensität ermöglicht es, den PVB/EVA/SGP-Unterfilm schnell auf die gewünschte Temperatur zu bringen – mit minimalem Aufwärmzeitbedarf. Zudem wird die Energie genau dort eingesetzt, wo sie benötigt wird – in der Schneidzone. Dadurch entsteht ein präzises, reproduzierbares Temperaturprofil. Dadurch bleibt die Verbindung zwischen den Schichten intakt, ohne dass die benachbarten Ränder überhitzt werden. Bei einer Leistung von 60 kW ist das Erreichen des Zieltemperaturniveaus schneller als bei Konvektionsheizungen. Das bedeutet mehr produzierte Produkte pro Stunde sowie weniger fehlerhafte Produkte aufgrund von Temperaturproblemen.
Diese Heizung muss sich in der Praxis bewähren. Sie reduziert den Energieverbrauch, da die Wärme nur dann bereitgestellt wird, wenn sie wirklich benötigt wird. Dadurch werden unnötige Verluste vermieden. Zudem wird die Spitzenlast verringert, was wiederum die Energiekosten pro Schicht senkt. Außerdem erhält man mehr Stabilität: Eine gleichmäßige Heizung verringert thermischen Stress und damit auch Fehler an den Rändern. Dadurch verbessert sich die Qualität der Produkte und es müssen weniger Produkte nachbearbeitet werden. Die Heizung ist als praktische Erweiterung für gängige Schneid- und Vorbereitungsstationen konzipiert – man kann somit den alten Heizer austauschen, ohne die gesamte Anlage umzurüsten.
Die Installation ist einfach, doch man sollte bereits im Voraus die elektrischen Anschlüsse planen. Die Versorgungsspannung muss passen, und die Steuerungsleitungen müssen mit der PLC/SSR-Anlage übereinstimmen. Da die Heizleistung hoch ist, sind klare Sichtlinien, ordnungsgemäße Abschirmung sowie funktionierende Sicherheitsmechanismen unerlässlich. Die Inbetriebnahme ist kurz – danach kann man die Einstellungen einmal festlegen und weiterarbeiten.